Norwegen sichert sich Staffel-Sieg

Siegerpodium

Mit einem souveränen Sieg von Norwegen endete das Staffelrennen der Herren in Hochfilzen. Das skandinavische Quartett in der Besetzung Sturla Holm Laegreid, Tarjei Boe, Johannes Thingnes Boe und Vetle Sjaastad Chistiansen setzte sich mit insgesamt nur fünf Nachladern und einem Vorsprung von 21,2 Sekunden gegen das Team aus Frankreich durch. Das Podest komplettierte die Mannschaft aus Russland (+47,3 sec.).
Das ÖSV-Team in der Formation David Komatz, Simon Eder, Felix Leitner und Patrick Jakob belegte mit insgesamt zehn Nachladern und einer Strafrunde mit einem Rückstand von 4:37,1 Minuten Rang 16.

Rennverlauf:
Startläufer David Komatz erwischte heute am Schießstand keinen optimalen Tag. Der Steirer benötigte sowohl liegend als auch stehend jeweils zwei Zusatzpatronen, konnte jedoch eine Strafrunde verhindern. Als Zehnter und mit einem Rückstand von 1:04,6 Minuten übergab der 30-Jährige an Simon Eder. Der Routinier hatte nach einem fehlerfreien Liegendschießen im Stehendanschlag ebenfalls große Probleme, musste gleich dreimal nachladen und am Ende sogar einmal in die Strafrunde abbiegen. Damit lag das ÖSV-Team zur Halbzeit des Rennens auf Rang 16 (+1:57,6 min.). Anschließend ging Felix Leitner ins Rennen. Der Tiroler zeigte wie in der Verfolgung gestern eine starke Vorstellung, leistete sich nur einen Fehlschuss und verbesserte die ÖSV-Staffel zwischenzeitlich auf Rang zwölf (+2:33,8 min.). Schlussläufer Patrick Jakob überquerte am Ende mit zwei Nachladern und einem Rückstand von 4:37,1 Minuten als 16. die Ziellinie.

Simon Eder: „Vor einer Strafrunde ist niemand gefeit. Ich habe die ganze Woche beim Stehendschießen gekämpft, aber nach drei Nachladern immer noch eine Scheibe stehen zu lassen, ist mir glaube ich selten passiert. Das Tempo war brutal hoch und ich habe schon vor dem Schießen gemerkt, dass das jetzt brenzlig werden könnte.“

Felix Leitner: „Laufen und schießen hat heute gepasst. Es war für mich gefühlt fast wie ein verkürzter Sprint, weil ich immer alleine gelaufen bin. Ich habe mir das Rennen gut eingeteilt, immer dort attackiert, wo ich stark bin, und habe beim Schießen versucht, ruhig zu arbeiten. Mit einem Nachlader bin ich zufrieden und ich will die ansteigende Form jetzt nach Frankreich mitnehmen.“

Alle Fotos: OK Hochfilzen/EXPA

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